Sonntag, 16. Februar 2014

Fotoauswahl für Alle und wir sagen Danke

Liebe Leserinnen und Leser unseres Reiseblogs

Mit diesem Beitrag schliessen wir unseren Nordlandreise Blog ab. 

Die vielen positiven Rückmeldungen, die uns während und nach der Reise erreicht haben, sind überwältigend! Herzlichen Dank dafür. Ich darf euch Allen sagen: es hat Spass gemacht, jeden Tag in die Tasten zu hauen und die Eindrücke in Wort und Bild festzuhalten. Mit diesen schönen Rückmeldungen umso mehr :-).

Wir sind seit bald 5 Monaten zurück und wieder im Alltag angelangt. Mit einem grossen Unterschied: Der Alltag sieht heute irgendwie anders aus. Die grosse Ruhe der Reise, die Eindrücke, die weiten Landschaften und die vielen tollen Erlebnisse hallen nach. Wir hoffen, wir können diesen schönen Zustand noch länger erhalten. 

Dabei helfen uns die Bilder, die wir auf die Speicherkarten brachten. Eine Selektion - so quasi "The best of" - ist ab sofort unter diesem Link zu besichtigen. Es hat ein wenig gedauert, bis die Bilder bereit waren. Die Menge an Material ist doch ziemlich umfassend. Dem zum wiederholten Male schlechten Wetter in diesem Winter danken wir. So konnten wir die Bilder verarbeiten. Statt unsere Zeit an der Sonne im Schnee auf Skitouren zu verbringen ... 

Einige der Bilder werdet ihr vielleicht wieder erkennen. Sie hatten ihren Auftritt bereits im Blog. Diese Bilder waren die Grundlage für drei dicke Fotobücher, die unsere Reise bildlich dokumentieren und die wir gerne zeigen. 

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei Allen, die uns an unserer Hochzeit im Juni 2013 so reich beschenkt haben. Wir haben immer wieder an euch gedacht, wenn wir uns etwas ganz Spezielles gegönnt haben im hohen Norden. 

Im März 2014 gibt es hier eine kleine Einlage zum Thema Polarlicht. Ich benötige dringend eine Prise Schweden und werde deshalb ein langes Wochenende in Abisko verbringen. Und mich dort auf die Jagd nach Polarlichtern machen. Seit dem ich auf den Lofoten im Winter 2013 zum ersten Mal Nordlichter sah, hat es mich gepackt. Im September 2013 sahen wir in Abisko und später in Gällivare wieder welche. Wahnsinnig schön! Nun hoffe ich von guten Verhältnissen profitieren zu können und in Abisko ein paar schöne Fotos auf die Speicherkarte zu bringen. 

Bis bald!
Ser deg snart!
Vi ses!

Dienstag, 19. November 2013

Fische fangen!


Sonntag, 29. September 2013

Und wir sind wieder daheim

Wir sind wieder daheim! Und am Material sortieren, waschen, vorbereiten für den Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag. Und voller schöner Gedanken an die tollen drei Monate, die wir im hohen Norden verbringen durften. 

In den nächsten Tagen wird ein abschliessender Blogeintrag folgen. Wir müssen zuerst mal richtig zu Hause ankommen. Bereits jetzt danken wir für die vielen positiven und schönen Rückmeldungen zu unserem Blog. So macht das Schreiben Spass! 

Da der Blogschreiber auf der Fähre und im Autozug aus unerfindlichen Gründen praktisch kein Auge zumachen konnte, fällt er bald unter den Tisch und geht in sein heimisches Bett. Das habe ich heute Nachmittag schon mal kurz ausprobiert. Und ich darf sagen: Es ist herrlich bequem. 

Samstag, 28. September 2013

Die Wikinger kommen ...

Morgens um 10.00 Uhr laufen wir nach einer ruhigen Nachtfahrt in Kiel ein. Sonnenschein und blauer Himmel begrüssen uns. Wir entscheiden spontan, in Kiel zu bleiben und die Stadt anzuschauen. Bald merken wir: früher fuhren die Wikinger mit ihren Booten gen Süden, überfielen die Städte und kehrten nach Hause zurück. Heute läuft das in gepflegterem Rahmen ab. Die Schweden laufen mit einer Fähre den Schwedenkai an, mit der anderen Fähre die Norweger den Norwegenkai. Dann fluten Hunderte von Menschen die Stadt, fallen in die Läden ein und shoppen was das Zeug hält. Kein Wunder, sind die Kleider und Lebensmittel im Vergleich zu Norwegen doch rund 75 % günstiger. Ich hielt mit und kaufte mir in einem tollen kleinen Outdoorladen eine neue Winterjacke. Ein rechtes Stück günstiger als zu Hause. Vorher decken wir uns auf dem Markt ein. Der ist gross und sehenswert. Lebensmittel, viel frischen Fisch und anderes Mehr gibt es zu kaufen. Halb Kiel scheint auf dem Markt zu sein. 

Später fahren wir gen Hamburg. Vor drei Monaten hatte es auf der Gegenfahrbahn der Autobahn einen Megastau. Wir rechnen genug Zeit ein. Und den Megastau (über 10 km) gibt es wieder. Wieder auf der Gegenfahrbahn. Die Baustelle zog offenbar um. Unser Glück. So fahren wir locker nach Hamburg. Parkieren unser Auto praktisch vor der Beiz, wo wir für das Nachtessen reserviert haben. Dem Restaurant «La Monella». Ein 1a Tipp für alle, die mal in Hamburg sind. Das Restaurant ist ein vegetarischer Italiener. Wir haben ein Kochbuch daheim, welches wir lieben. Die Autoren sind die Beizer des «La Monella». Das Essen ist toll, die Auswahl gross und die Qualität top. Wir haben das Nachtessen, unser Abschlussessen der Reise, genossen. Vorher «liefen» wir uns hungrig bei einem Rundgang durch das Quartier Rothenbaum. 

Jetzt rollen wir bereits im Autozug gen Lörrach. Pünktlich nach 22.00 Uhr ist die Fahrt gestartet. Und am Sonntagmorgen werden wir in Lörrach ankommen.


Kieler Markt - Potpourri 

«booking.com»

Werbung und Marketing muss sein. Vor allem dann, wenn eine Dienstleistung nach intensiven Tests als gut eingestuft werden kann.
 
Auf unserer Reise haben wir über die Website «booking.com» mehrmals tolle Unterkünfte gefunden. Und nette GastgeberInnen kennengelernt. Die Buchungen sind einfach und schnell mit wenigen Mausklicks erledigt. Immer zu attraktiven Preisen. Und manchmal einmalig günstig. Die Erfahrungen sind sehr gut. Wir hatten nie ein Problem. Natürlich muss man die Angebote genau prüfen. Und halt mal «Mut zum Risiko» haben. Wir haben das nie bereut. 
 

Das aktuelle Beispiel: Die Wohnung in Oslo. Brandneu, 1a Lage, und mit rund CHF 150.00 pro Tag echt günstig. 2 Zimmer, Bad mit eigener Waschmaschine, voll ausgerüstete Küche mit Abwaschmaschine. Plus einen Balkon. Die Tiefgarage kostete einen kleinen Aufpreis. Der war es wert, wenn man die Parkplatztarife in Oslo sieht. Hier ein paar fotografische Eindrücke unseres Schnäppchens. 


Freitag, 27. September 2013

Abschied und Rückreise

Heute ist es soweit. Wir packen in Oslo unsere Sachen und fahren zum Fährterminal. Die Heimreise startet um 14.00 Uhr. Wir fragen uns, wie viele Leute es wohl auf der Fähre haben wird. Touristen hat es nur noch wenige.
 
Vor der Fähre stehen wenig Autos. Bald finden wir heraus, dass es umso mehr Fussgänger hat. Am Freitag entern ganze Gruppen die Fähre um trinkend, essend und feiernd ein Wochenende auf einer kurzen Kreuzfahrt zu verbringen. Die Norweger profitieren von den günstigen Preisen. Auf dem Schiff ist alles zollfrei. Der Trubel ist dementsprechend gross. Sogar eine Hochzeitsgesellschaft treffen wir an. Hochzeit auf der Fähre? Hauptsache, es gefällt den Brautleuten.
 
Wir sind häufig an der frischen Luft. Draussen ist es ruhiger. Das Wetter ist prächtig, der Himmel wolkenlos blau. Das Draussensein macht Hunger. Wir freuen uns auf das schöne und feine Essen vom Buffet und werden nicht enttäuscht. So fällt uns der Abschied von Norwegen leichter.
 

Einige melancholische Gedanken fliessen uns später beim Sonnenuntergang durch den Kopf. Wir lassen die tollen drei Monate unserer Reise Revue passieren und sind uns voll bewusst: eine solche Auszeit vom Alltag ist ein Privileg. Und wenn sie so schön war wie die Unsrige umso mehr.


Donnerstag, 26. September 2013

Alte Bilder, neue Schanze und ein Feuerwerk

Edvard Munch, der weltbekannte Norwegische Maler, vermachte seine Bilder der Stadt Oslo. So kommt es, dass die Bilder heute dem Publikum zugänglich sind. Sein vielleicht bekanntestes Werk ist "Der Schrei". Wir besuchen die Ausstellung zu seinem 150. Geburtstag und lassen die Bilder auf uns wirken. Keine leichte Kost, aber eindrücklich und spannend. Und im Museum war es klar wärmer als draussen. Neblig und kalt (6 Grad) war es zuerst. 


Anschliessend haben wir wieder Glück. An der Sonne essen wir unser Mittagessen. Dann steigen wir in die U-Bahn ein, die uns gen Holmenkollen führt. Wobei U-Bahn ein wenig hoch gegriffen ist. Die Linie 1 fährt auf der Strecke zum Holmenkollen primär über Boden. Wie ein Tram.
Zwischen Grau und Blau liegen 65 Minuten!


 

Der Himmel wird dunkler, ich habe Lust auf einen Kaffee. Und kaum sind wir drin, geht draussen ein längerer Regenschauer nieder. Als der vorbei ist, ist der Himmel strahlend blau. Und bleibt es. Hier ein Beispiel mit "Vorher und Nachher" Bildern. Die Unterschiede sind frappant. Und zum wiederholten Male erleben wir heute, wie die ersten Fotos gelöscht werden können. Da der blaue Himmel plötzlich strahlt - und wir auch :-). 


Beim Besuch des Holmenkollen Skistadions, mit seiner imposanten neuen Schanze, sind wir fast allein, Nebensaison sei Dank. Wir geniessen die Aussicht auf Oslo und den Oslofjord von zuoberst. Auf dem 60 Meter hohen Schanzenturm ist man über 417 MüM. Auf einem kurzen Film wird im Zeitraffer der Bau der neuen Schanze gezeigt. Diese wurde im Winter 2010 eröffnet. Der Bau wurde für die WM der Nordischen im Jahr 2011 erstellt. Imposant, was da an Stahl zusammengeschraubt worden ist. Und heute in der Landschaft steht. Man fragt sich, wie das alles hält. Ist doch der oberste Teil der Schanze freitragend. 




Zurück in der Wohnung kochen wir unseren Znacht, sitzen hin und beginnen zu essen. Plötzlich böllert es draussen los. Es tönt nach Feuerwerk. Kann das sein? Mitten unter der Woche? Ich gehe auf den Balkon und sehe direkt in ein grosses Feuerwerk, welches auf einem Hügel über dem "Ekeberg Kastellet" abgefeuert wird. Wir freuen uns ob der Farbenpracht. Und haben keine Ahnung, wieso dieses Schauspiel stattfindet. Update: Google weiss warum. Der Ekeberg-Skulpturenpark wird heute eröffnet. Das Feuerwerk ist Teil der Festivitäten.