Morgens um 10.00 Uhr laufen wir nach einer ruhigen Nachtfahrt in Kiel ein. Sonnenschein und blauer Himmel begrüssen uns. Wir entscheiden spontan, in Kiel zu bleiben und die Stadt anzuschauen. Bald merken wir: früher fuhren die Wikinger mit ihren Booten gen Süden, überfielen die Städte und kehrten nach Hause zurück. Heute läuft das in gepflegterem Rahmen ab. Die Schweden laufen mit einer Fähre den Schwedenkai an, mit der anderen Fähre die Norweger den Norwegenkai. Dann fluten Hunderte von Menschen die Stadt, fallen in die Läden ein und shoppen was das Zeug hält. Kein Wunder, sind die Kleider und Lebensmittel im Vergleich zu Norwegen doch rund 75 % günstiger. Ich hielt mit und kaufte mir in einem tollen kleinen Outdoorladen eine neue Winterjacke. Ein rechtes Stück günstiger als zu Hause. Vorher decken wir uns auf dem Markt ein. Der ist gross und sehenswert. Lebensmittel, viel frischen Fisch und anderes Mehr gibt es zu kaufen. Halb Kiel scheint auf dem Markt zu sein.
Später fahren wir gen Hamburg. Vor drei Monaten hatte es auf der Gegenfahrbahn der Autobahn einen Megastau. Wir rechnen genug Zeit ein. Und den Megastau (über 10 km) gibt es wieder. Wieder auf der Gegenfahrbahn. Die Baustelle zog offenbar um. Unser Glück. So fahren wir locker nach Hamburg. Parkieren unser Auto praktisch vor der Beiz, wo wir für das Nachtessen reserviert haben. Dem Restaurant «La Monella». Ein 1a Tipp für alle, die mal in Hamburg sind. Das Restaurant ist ein vegetarischer Italiener. Wir haben ein Kochbuch daheim, welches wir lieben. Die Autoren sind die Beizer des «La Monella». Das Essen ist toll, die Auswahl gross und die Qualität top. Wir haben das Nachtessen, unser Abschlussessen der Reise, genossen. Vorher «liefen» wir uns hungrig bei einem Rundgang durch das Quartier Rothenbaum.
