Heute verlassen wir Schweden und fahren nach Røros. Auf dem Weg über das Fjäll sehen wir ungeahnt viele schwedische Skigebiete. Die sind nicht klein. Die Infrastruktur ist top und es wird viel gebaut. In Jämtland muss das Zentrum des schwedischen Skitourismus beheimatet sein. Åre, die bekannte Skistadt, liegt ebenfalls in Jämtland.
Die Landschaft ist heute abwechslungsreich. Viele schöne Seen, Bauernhöfe, Felder, Hügel und Berge, leuchtende Birken und nordische Fichten. Diese Fichten haben im Vergleich zu den bei uns üblichen weniger ausladende Äste. Was den Schneedruck im Winter vermindert.
In Sachen Wild können wir heute folgende Sichtungen verbuchen: Auerhenne, Kanadagänse, Stare, Rentiere (es hat tatsächlich noch welche) und einen Elch. Der war aber mausetot - vom Jäger geschossen - und lag zum Schlachten bereit. Plus natürlich jede Menge Elstern. Von denen muss es hier im Norden Millionen geben.
Das Wetter überrascht wieder. Bloss ein wenig Regen, stattdessen viel Wolken und in Norwegen sogar Sonne. Wir können Røros in der Abendsonne besichtigen. Es ist kalt geworden. Zwischen 8 und 11 Grad ist es aktuell.
Røros ist sehenswert. Kein Wunder, ist es ein Unesco Weltkulturerbe. Die Stadt ist als traditionelle Bergbaustadt erhalten. Die bis zu 250-jährigen Holzhäuser machen den Ort zu einem historischen Schmuckstück. Es macht Spass, durch die Gassen zu spazieren und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.
Als Bleibe habe ich ein Appartement gebucht. Das hat einen eigenen Blogeintrag mit Bildern verdient. Wir sind froh, zelten wir so gut wie nie. Wir erhalten so tolle Einblicke in die verschiedensten Stilepochen der Wohnungen. So wie heute.
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| Røros |