Mittwoch, 11. September 2013

Bahnfahrt nach Narvik

Zug statt Bus - es hat geklappt mit der Ofotenbahn. Bei wolkigem Wetter zuckeln wir gen Narvik. Die Fahrt führt hoch oben am Hang durch das Gelände. Die aus den Beschreibungen hervorgehenden technischen Herausforderungen bei Bau und Unterhalt der Strecke werden sichtbar. Unzählige Tunnels werden durchquert und viele Brücken überfahren. Stellt man sich die Fahrt im harten nordischen Winter vor, wenn viel Schnee liegt und die Temperaturen bis -40 Grad fallen, fröstelt man fast. Die Strecke wird ausgebaut. Dient sie doch primär dem Transport von Eisenerz. Der Abbau boomt. Somit braucht es Transportkapazität.

Mit dem Wetter haben wir Glück. Regen und Sonne mischen sich. Die schönste Strecke fahren wir im Sonnenschein. In Narvik, wo wir Anfang August schon waren, sitzen wir im Kaffee und warten auf den Bus. Der uns wieder nach Abisko fährt.


Ob das Wetter auftut? Heute ist Stufe 4 bei den Polarlichtern. Das ist aktiv. Einen so hohen Wert hatten wir noch nie. Es wäre schön, wenn wir gute Sicht hätten. Denn wir bewegen uns nach Süden und die Chancen auf Polarlichter werden täglich kleiner. 

Ofotenbahn 

Vor einem Einkaufscenter in Narvik - man beachte das Foto unten rechts