Abschied von Abisko nahmen wir heute. In Abisko hat es uns sehr gut gefallen. Weiter gefahren sind wir nach Gällivare. Wo uns bei der Ankunft auf dem Campingplatz eine grössere Hütte als das reservierte Modell zugewiesen wird. Die bestätigte Hütte steht gar nicht zur Verfügung. Zum Glück habe ich eine Reservationsbestätigung. Auf dem Camping ist viel los. Und wir dachten, es sei Saisonschluss und tote Hose.
Auffällig ist die grosse Zahl von Leute mit Jagdhunden. Das kann doch kaum daran liegen, dass in Schweden bereits Elchjagd ist. Nach einem kurzen Gespräch mit den Männern von der Nachbarhütte ist klar. Ab Freitag bis Sonntag finden hier Meisterschaften im Vögel jagen statt. Gällivare ist bekannt als guter Standort für die Jagd nach Auerhahn und Birkhuhn. Die Teilnehmenden sind die Hunde, die in verschiedenen Kategorien starten. Von überall her treffen die Jägerinnen und Jäger ein. Das Wetter sei zwar toll (schön und mit 14 Grad mild), aber zu warm. Es müsste einiges kälter sein. Der Klimawandel sei seit ein paar Jahren klar feststellbar und hätte Auswirkungen auf die Natur. Erklärt mit der eine Jäger. Heute Abend lese ich auf der Wetterseite von den wärmsten Septembertagen in Nordnorwegen seit 75 Jahren.
Nahe vom Campingplatz hat es einen Berg. Der ist mit viel Skiinfrastruktur erschlossen. Wir fahren hin und finden ein grosses Langlaufstadion. Alpine Anlagen gibt es ebenso wie eine Sprungschanze. Das sieht wichtig aus. Ein Check im Internet zeigt: Gällivare ist für Langläufer ein wichtiger Weltcup Standort. Was die Bauerei im Stadion um im angrenzenden Wald vermutlich erklärt. Da wird eine 1a Infrastruktur hingestellt.
Der Berg eignet sich dank seiner Ausrichtung gen Norden auch gut für das Beobachten von Polarlichtern. Die strategisch gute Position ist rekognosziert. Bereit sein ist alles. Mal sehen, ob wir ausrücken werden oder nicht.
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| Oben Links. Blick auf Gällivare / Oben Rechts: das Skistadion grafisch Unten Links: Unser Logis auf dem Camping / Unten Rechts: Jagdhund |
