Der Regen hatte mit uns ein Einsehen und hielt sich zurück.
Wir schnürten die Wanderschuhe, fuhren von Hafslo in ein Seitental. Von dort wanderten wir ein
paar Stunden lang zu einem Arm des grössten Gletschers auf dem europäischen Festland, dem Jostedalsbreen(Jostedalsgletscher). Der Arm heisst Austerdalsbreen und ist eine eindrückliche
Sache. Die Gletscherzunge liegt auf gut 420m. So quasi im Vorgarten bei uns
daheim in Winterthur. Die Wanderung durch das lange Tal war einsam und schön.
Und wir kamen ohne Regen durch. Leider war es wieder stark bewölkt und wir
sahen die Sonne nicht. Am späten Nachmittag fuhren wir weiter. Auf das
Sognefjell. Auf dem Sognefjellsveien, der höchstgelegenen Passstrasse Nordeuropas. Einem der landschaftlichen Höhepunkte Norwegens. Trotz
tiefliegender Wolken ist die Landschaft einmalig toll. Auf rund 1‘400 Meter geht
es noch ziemlich winterlich zu und her. Wir sahen ein ganzes Rudel
Spitzenlangläufer beim Training auf einer gut präparierten Loipe bei der Sognefjellshytta. Heute
nächtigen wir in der Krossbu Turiststasjon auf dem Sognefjell. Und sind froh, nicht zu
zelten. Denn draussen geht gerade ein starker Regenschauer nieder. Und das bei
8 Grad. Da ist es im Zimmer gemütlicher.
| Eiswürfelmaschine, Modell "Austerdalsbreen", Made in Norwegen |
| Langläufer einer norwegischen Equipe im Sommertraining bei der Sognefjellshytta |
| Krossbu Turiststasjon - unser Nachtlager |