Donnerstag, 4. Juli 2013

Der Ausflug zum Kühlschrank & Langläufer leben länger

Der Regen hatte mit uns ein Einsehen und hielt sich zurück. Wir schnürten die Wanderschuhe, fuhren von Hafslo in ein Seitental. Von dort wanderten wir ein paar Stunden lang zu einem Arm des grössten Gletschers auf dem europäischen Festland, dem Jostedalsbreen(Jostedalsgletscher). Der Arm heisst Austerdalsbreen und ist eine eindrückliche Sache. Die Gletscherzunge liegt auf gut 420m. So quasi im Vorgarten bei uns daheim in Winterthur. Die Wanderung durch das lange Tal war einsam und schön. Und wir kamen ohne Regen durch. Leider war es wieder stark bewölkt und wir sahen die Sonne nicht. Am späten Nachmittag fuhren wir weiter. Auf das Sognefjell. Auf dem Sognefjellsveien, der höchstgelegenen Passstrasse Nordeuropas. Einem der landschaftlichen Höhepunkte Norwegens. Trotz tiefliegender Wolken ist die Landschaft einmalig toll. Auf rund 1‘400 Meter geht es noch ziemlich winterlich zu und her. Wir sahen ein ganzes Rudel Spitzenlangläufer beim Training auf einer gut präparierten Loipe bei der Sognefjellshytta. Heute nächtigen wir in der Krossbu Turiststasjon auf dem Sognefjell. Und sind froh, nicht zu zelten. Denn draussen geht gerade ein starker Regenschauer nieder. Und das bei 8 Grad. Da ist es im Zimmer gemütlicher. 


Eiswürfelmaschine, Modell "Austerdalsbreen", Made in Norwegen



Langläufer einer norwegischen Equipe im Sommertraining bei der Sognefjellshytta


Krossbu Turiststasjon - unser Nachtlager