Montag, 8. Juli 2013

Molde und Paris

Der Aufstieg auf den Varden (407 müM), dem Hausberg von Molde, von fast einer Stunde war gerade richtig um den Blogeintrag im Kopf vorzubereiten. Zudem ist die beste Therapie gegen Muskelkater (vom Læshøe vor zwei Tagen) erneut bergauf und vor allem bergab zu wandern.
Urs ist heute morgen (sehr!) früh vom 62. Breitengrad zur Arbeit nach Paris auf dem 48. Breitengrad geflogen. Nicht erstaunlich ist die Temperatur um einiges höher. Gabi hatte derweil Zeit für typische Haus- und Ehefrauenpflichten wie zum Beispiel Wäsche waschen mit der hoteleigenen Waschmaschine. Kein Problem dazu einen Wäscheständer auszuleihen.
Für das Hirntraining absolvierte Gabi eine weitere Lektion Norwegisch. Trotzdem liebe Denise: Jeg snakker og forstår ikke norsk! Diese Sprache ist eine echte Herausforderung. Zum Glück sprechen alle Englisch.
Trotz dem bedeckten Himmel (gehört auch zu Norwegen) ist erkennbar, welch grandiose Sicht der Varden bietet. Gemäss Touristenprospekt kann man 222 Gipfel, davon 87 über 1000 Meter hoch, sehen. Da heute einige in den Wolken steckten, ging das Zählen schneller. Die Vegetation am Weg einmal mehr eine Überraschung: schon bald zeigten sich Föhren und Kiefern und im Unterholz Erika und Heidelbeeren, wie in den alpinen Gefilden auf 1'500 müM.

Balkon ohne Schiff - dafür mit frisch gewaschener Wäsche


Aussicht vom Varden auf Molde

Etwa 3 x wärmer als heute Morgen als ich in Molde abflog - uff! (Urs)