Der Aufstieg auf den Varden (407 müM), dem Hausberg von Molde, von fast
einer Stunde war gerade richtig um den Blogeintrag im Kopf vorzubereiten. Zudem
ist die beste Therapie gegen Muskelkater (vom Læshøe vor zwei Tagen) erneut
bergauf und vor allem bergab zu wandern.
Urs ist heute morgen (sehr!) früh vom 62. Breitengrad zur Arbeit nach Paris
auf dem 48. Breitengrad geflogen. Nicht erstaunlich ist die Temperatur um
einiges höher. Gabi hatte derweil Zeit für typische Haus- und Ehefrauenpflichten
wie zum Beispiel Wäsche waschen mit der hoteleigenen Waschmaschine. Kein Problem
dazu einen Wäscheständer auszuleihen.
Für das Hirntraining absolvierte Gabi eine weitere Lektion Norwegisch.
Trotzdem liebe Denise: Jeg snakker og forstår ikke norsk! Diese Sprache ist eine
echte Herausforderung. Zum Glück sprechen alle Englisch.
Trotz dem bedeckten Himmel (gehört auch zu Norwegen) ist erkennbar, welch
grandiose Sicht der Varden bietet. Gemäss Touristenprospekt kann man 222 Gipfel,
davon 87 über 1000 Meter hoch, sehen. Da heute einige in den Wolken steckten,
ging das Zählen schneller. Die Vegetation am Weg einmal mehr eine Überraschung:
schon bald zeigten sich Föhren und Kiefern und im Unterholz Erika und
Heidelbeeren, wie in den alpinen Gefilden auf 1'500 müM.
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| Balkon ohne Schiff - dafür mit frisch gewaschener Wäsche |
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| Aussicht vom Varden auf Molde |
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| Etwa 3 x wärmer als heute Morgen als ich in Molde abflog - uff! (Urs) |


