Gestern entdeckten wir in Andenes einen Aushang. Papageientauchersafari in Bleike war das Thema. Das Wetter hätte heute schön sein sollen. Es war dann trüb. Wir entschieden uns, die anderthalbstündige Fahrt mit einem kleinen Fischerboot anzutreten. Und es hat sich gelohnt. Fotografisch weniger, da ich wie ihr wisst, kein Weltraumteleskop habe. Aber vom Schauen her war es super. Bis zu 6 Seeadler zusammen in der Luft, Hunderte von Papageientauchern pfeilten durch Luft und Wasser. Kormorane dekorierten die Felsen, Austernfischer spazierten auf und ab und auch die obligaten Möven in diversen Ausführungen fehlten nicht. Wir erwischten einen der letzten Tage, an denen die Papageientaucher noch hier sind. Bald ziehen sie für 8 Monate auf's offene Meer. Gabi und mir hat es gefallen.
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| Ausschnittsvergrösserter Papageientaucher (deshalb ein wenig unscharf) |
| Bleike bei so genanntem Strichwetter |
In Andenes zurück standen wir für die Fährüberfahrt nach Gryllefjord an. Wenige Autos. Und bald ein Mann, der mit einer Tafel rumging. Die Fähre fuhr wegen einer technischen Störung nicht. Dumm. Denn es gibt bloss zwei am Tag (Nachsaison). Morgens und Abends. Meine Nachfrage beim Kapitän ergab, dass die technische Störung nicht wirklich stimmte. Sein zweiter Steuermann war krankheitsbedingt ausgefallen. Der aufgebotene Ersatz wird erst in der Nacht eintreffen. Somit darf er nicht fahren. Tja. Dumm gelaufen. Wir zurück von dort wo wir herkamen, das Rorbuer-Zimmer wieder buchen (dasselbe) und somit starten wir am frühen Dienstagmorgen einen neuen Versuch. Die Alternative wäre, rund 400 km runter- und raufzufahren. Nicht wirklich spassig. Dafür nutzten wir die Zeit, um die nächsten Tage in der Region Tromsø zu planen.
