Der Wecker geht, wir öffnen den Vorgang. Und der Himmel ist blau. Alarm! Sofort Zmorge und raus. Rauf auf den Breitinden, einen der Gipfel der "Sieben Schwestern". Das war der Plan. Der ist mit 910m der Niedrigste der Gipfel und wir hofften, das Wetterfenster bleibe lange genug offen. Es hat tatsächlich für die halbe Bergwanderung gereicht. Dann zogen Regenschauer durch und der Wind frischte stürmisch auf. So kehrten wir um. Fazit: ein wenig Auslauf gab es und die Aussicht war prächtig. Die "Sieben Schwestern" hatten heute, vielleicht extra für uns, ihre Hüte abgezogen und waren sichtbar.
 |
| Die "Sieben Schwestern" - heute enthüllt und sichtbar - der "Breitinden" ist der ganz rechts |
Das Wetter machte wieder auf dramatisch. Blauer Himmel und Sonnenschein wäre ja langweilig. Eindrücklich ist die grosse Helgelandbrücke. Gebaut, damit der Weg 5 Minuten kürzer ist und eine Fähre wegfällt.
 |
| Helgelandbrücke |
Der weitere Wegverlauf heute war nicht wirklich spektakulär. Denn die Sicht war infolge Nieselregen stark eingeschränkt. Zum Schluss gondelten wir mit der Fähre von Kilboghamn nach Jektvik. Während dieser Fahrt überquerten wir den Polarkreis.
 |
| Fährenfahrt über den Polarkreis - Variante nass |
In Jektvik (ein paar Häuser, eine Fährstation und sonst nichts), haben wir auf einem Bauernhof eine Hütte gebucht. Die sich als nagelneuer Riesenwohnwagen mit allem Komfort rausstellte. 6 Betten, 2 Duschen, 2 WC, Backofen, Kühlschrank, Tiefkühler, etc. Wir könnten hier glatt ein paar Tage verbringen. Mitten in der Pampa.
 |
| Auch am Aldersund war es grau |